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Thema: Fellprobleme - Fellwechsel

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Fellprobleme

MK, 22.12.22

Unsere inzwischen 15jährige Hündin hatte schon immer Fellprobleme. Nach jeder Hitze verlor sie soviel Fell wie unsere erste Hündin nach einem Wurf, und es dauerte jedesmal bis zur nächsten Hitze bis sie dann wieder in vollem Fell stand. (Nach Auskunft ihrer Züchterin scheint dies eine Veranlagung zu sein, die auch die Mutterhündin schon hatte.) Ich gebe zum Futter Sonnenblumen oder Distelöl und Hoka-Mix, habe es zwischendurch auch mal mit Zugaben von Hefe versucht, aber das nutzt alles nichts. Nun, wo sie alt ist, wächst das Fell einfach nicht mehr vollständig nach. Von unten (Bauch, Innenseiten der Oberschenkel) hat sie kaum noch Haare, ansonsten wenig Unterwolle. Gibt es jemanden der das Problem kennt und Rat weiß? (Ich denke, am Futter dürfte es nicht liegen - sowohl unsere erste Hündin als auch unsere beiden Rüden hatten bzw. haben diesbezüglich überhaupt keine Probleme.) Bin dankbar für Tips! MK

 

Birgit Ahmann, 28.12.2004

Hallo, liebe Frau K. Sie scheinen schon viel bezüglich des Fellproblems Ihrer Hündin versucht zu haben...aber die Nahrungsergänzungsmittel oder die Futterumstellung scheinen das Übel wohl nicht an der Wurzel zu packen.Da das Thema der Hauterkrankungen, und als solche würde ich es Ihrer Problembeschreibung nach sehen,sehr komplex ist,wage ich mich auch nur sehr vorsichtig daran: Klar ist,das die Haut neben den klassischen Ausscheidungsorganen wie Leber,Nieren,Darm und Bronchien einen Entlastungskomplex darstellt,über den sich der Körper im Bedarfsfall entgiften kann. Narürlicherweise setzt die Haut dann mit einer großen Entlastungsaktion ein,wenn innere Organe durch eine Giftüberlastung überfordert oder insuffizient geworden sind. Deshalb wäre es z.B.unverantwortlich,die Hautprobleme mit Salben und dergleichen zu "überschmieren". Schon Hahnemann hat darauf hingewiesen,dass praktisch alle Hauterkrankungen/Fellverluste innere Ursachen haben.Mit Beseitigung derselben verschwinden auch die Hautprobleme. Da Ihre Hündin schon ein recht hohes Lebensalter von 15 Jahren aufweist,könnten möglicherweise insuffizient gewordene Organe die Ursache darstellen(Hautauschläge und/oder Fellverlust am Unterbauch können auf Fehlfunktionen der Leber,Nieren,Bauchspeicheldrüse,Schilddrüse oder Dünndarm hinweisen). Das ist im hohen zweistelligen Lebensalter übrigens nichts ungewöhnliches,denn Organe altern ebenfalls. Ein "großes geriatrisches Blutbild = Organprofil", am nüchternen Hund vom Tierarzt durchgeführt,gibt Ihnen nach wenigen Tagen Auskunft über die Organfunktionen Ihrer Hündin.Ebenfalls sinnvoll erscheint mir die Bestimmung des zyklusbedingten Hormonstatus zu sein.Da unkastrierte Hündinnen ihren Fellwechsel hormonbedingt vornehmen,könnte auch diesbezüglich eine Störung vorliegen. Sie schreiben darüberhinaus ,dass die Fellproblematik Ihrer Hündin wohl auch in jungen Jahren schon vorhanden war und das ebenso deren Mutterhündin darunter "litt".Hatte diese möglicherweise hormonelle Schwierigkeiten? Vielleicht liegt aber auch eine (erbliche?) Disposition zu einer Organschwäche vor (Schilddrüsen- und Bauchspeicheldrüseninsuffizienz bilden aber oft zusammenhängend u.a. mit den zyklusbedingten hormonellen Befindlichkeiten einen Formenkreis -den der allgemeinen Hormonstörung...),welche sich dann im Alter noch mehr verschlimmert? Deshalb empfehle ich Ihnen ,ein geriatrisches Organprofil sowie einen Hormonstatus erstellen zu lasssen. Sollte dieses keine Auffälligkeiten zeigen, wäre es angebracht,einen Homöopathen an der Diagnostik zu beteiligen. Ich drücke Ihrer Asra ganz doll die Daumen für ein gute Besserung, denn die hat sie sich nach 15 vitalen Lebensjahren auch weiterhin verdient. Liebe Grüße Birgit

 

Fellwechsel

Stefanie Meier, 18.03.2004

Liebe Eurasier-Freunde, unsere Luna ist nun mittlerweile 11 Monate alt und hat wohl ihren ersten Fellwechsel ... herrje, wenn ich sie bürste hab ich das Gefühl sie ist bald Nackt ... da geht ja ordentlich was runter. Habt Ihr die selben Erfahrungen gemacht ? Viele Grüße Steffi Meier und Luna

 

Ellen Conzelmann, 19.03.2004

Hallo Frau Meier, an so einem Eurasier ist schon eine Menge an Unterwolle dran, gell? Insbesondere unser Merlin hat sehr viel und dichte Unterwolle. Derzeit fängt auch er mit dem Fellwechsel an. Der Fellwechsel selbst zieht sich eine Weile hin ... und täglich bürste, kämme und hebe ich die lose Wolle dann raus. Pro Bürstgang bekomme ich durchaus eine Tüte voll ... Übrigens, die Wolle lassen einige Leute verspinnen ... um anschließend die wunderschönsten Pullover und Co. damit zu erstellen. Viele Grüße Ellen Conzelmann

 

Elke, 19.03.2004

Hallo Frau Conzelmann, ja so ein Fellwechsel ist schon happig Ich habe mir eigens ein Spinnrad zugelegt - war aber ein Fehlgriff, da es leider nicht mehr funktioniert...Auch war ich lange auf der Suche nach jemandem der mir a) entweder das Spinnen (am Spinnrad) beibringen oder b) das Fell meiner Jungs zu Wolle spinnen könnte. Bislang war meine Suche allerdings nicht so sehr erfolgreich..(Schade). Also werde ich mal weiterhin versuchen, ein vernünftiges Spinnrad zu bekommen und dann mich in die Kunst des Spinnens einzuarbeiten. LG Elke

 

Frederike, 26.03.2004

Hallo! Ich habe in einer Hundezeitschrift folgende Anzeige gefunden: Verspinne das ausgekämmte Haar aller langhaarigen Hunde zu einer hochwertigen, attraktiven Wolle. Tel.: 03523/ 736 15 www.landseer-vonsorel.de Vor einigen Monaten war in einer der Hundezeitschriften (weiß leider nicht mehr welche) ein Artikel über eine Chow Besitzerin drinnen. Diese Dame sammelt getreulich die ausgekämmten Haare ihrer Hunde, läßt sie verspinnen und strickt dann Pullis, Mützen und Schals daraus. Sie war mit von ihr angefertigten Modellen samt Hunden abgebildet. Sah gut aus, Frau und Chows in leuchtendem Rot. Liebe Grüße Frederike

 

Gletta, 19.03.2004

Hallo Stefanie, wir haben einen Rüden und eine Hündin. Bei der Hündin finde ich den Fellwechsel besonders schlimm, weil man das Gefühl hat, sie steht fast nackt da, und es kommt immer noch was! Catla hat nach ihrem ersten Wurf sogar die Rute fast nackt (naja nicht wirklich nackt aber nur noch ganz wenig langes Fell). Aber irgendwie scheint das nur die Menschen zu stören, die Hündin ist super drauf! Gordon hat wesentlich mehr Unterwolle, die er auch in dicken Placken verliert, aber irgendwie fällt es bei ihm nicht so sehr auf. Nur auf dem Boden und an schwarzen Hosen merkt man, was da an Menge runterkommt. Aber erfahrungsgemäß hört es dann wieder auf und wir haben bald wieder die schönsten Hunde der Welt.

 

Werner Weth, 23.03.2004

Hallo zusammen, auch wir haben das mit dem Fellwechsel bei unserer Bella Luna gerade hinter uns mit Unmengen herausgekämmter Unterwolle. Wir kannten das allerdings schon von unseren Chows. Früher glaubte ich, es habe mit "Sommerfell" und "Winterfell" zu tun, bin aber jetzt aufgeklärt worden, dass es mit dem Zyklus zusammenhängt und der Fellwechsel immer ca. 6-7 Wochen vor der Läufigkeit beginnt. Zur Zeit der Läufigkeit hat die Hündin dann ihr hübsches "Hochzeitskleid" - sprich ein hübsches Fell. Bei kastrierten Hündinnen findet ein Fellwechsel übrigens so gut wie gar nicht mehr statt. Beste Eurasiergrüsse Werner Weth mit Bella Luna

 

 

 

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