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28.10.2017

JLachsbach


 1. Woche

Die ersten drei Tage:

Ja, da sind sie schon, die Js vom Lachsbach! Eigentlich hatte ich frühestens Sonntag mit dem Wurf gerechnet, aber in Blikkis Bauch war es wohl einfach zu eng geworden, und so wurden die sieben Zwerge schon am Samstag geboren. Die Geburt verlief ohne Probleme, zu einer für mich komfortablen Uhrzeit zwischen 15.00 Uhr und 19.00 Uhr.

Alle Welpen sind gesund und vital. Seit ihrer Geburt beschäftigen sie sich ausschliesslich mit Fressen und Schlafen, lediglich ab und zu gestört durch meine Kontrollaktionen (Wiegen und Kennzeichnung).

Am Anfang sahen alle überwiegend schwarz aus, inzwischen habe ich festgestellt, dass fünf von ihnen langsam heller werden, ein Rüde und eine Hündin sind schwarzmarkenfarben.

Anfangs habe ich versucht, sie mit Hilfe von Wollebändchen zu unterscheiden. Die wurden aber immer wieder abgestreift. Nun habe ich bei dreien etwas Fell am Po kürzer geschnitten und so bin ich ab jetzt ganz sicher, wer wer ist.

blikki tag3 1

Das Fotografieren wurde mir auch nicht gerade leicht gemacht!

Am ersten Tag nach der Geburt lag Blikki ständig mit dem Rücken zu mir, die Babys alle an ihrem Bauch unter dem Fell versteckt, so dass nur vereinzelt einige kleine Schwänzchen und Füßchen zu sehen waren.

blikki tag3 2

Meine Bitte, doch bitte einmal kurz die Kiste zu verlassen, damit ich ein Foto von allen Welpen machen könnte, beantwortete sie mit einem Augenzwinkern ganz klar mit "Nein".

Heute hatte ich einmal Glück, auf einem Bild kann man tatsächlich, wenn man ganz genau hinguckt, sieben Welpen zählen.

blikki tag3 4 blikki tag3 5

sieben zwerge

Gestern sind unsere sieben Zwerge eine Woche alt geworden. Blikki hat sie hingebungsvoll gepflegt und gefüttert. Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass eine Hündin einfach so alles weiss, was sie tun muss, damit es ihren Babys gut geht! Blikki frisst jetzt an einem Tag ungefähr so viel wie sonst in der ganzen Woche, um die Bande satt zu kriegen.

Inzwischen haben sich die anfangs relativ dünnen Hündchen zu kräftigen Welpen mit dicken Bäuchen entwickelt, gestern Abend hatten alle ihr Geburtsgewicht verdoppelt, alles wie es sein soll.

 

mutter kinder2

 

In der ersten Woche hatten wir schon zweimal offiziellen Besuch:

Am Montag kam der Tierarzt, um zu attestieren, dass Muttertier und Welpen einen guten klinischen Allgemeinzustand zeigen (das ist bei mehr als sechs Welpen erforderlich), er war sehr zufrieden mit der ganzen Familie und stellte fest, dass alle vital sind und alles in Ordnung (keine falschen Geräusche in der Lunge, keine Gaumenspalten, Nabel gut verheilt, alles dran, was dran sein soll).

Gestern war der Zuchtwart Horst Kriete hier, um die Wurferstbesichtigung durchzuführen. Jeder Welpe wurde genau von allen Seiten betrachtet, auch Horst fand keine Fehler. Pfotenballen und Nasen sind alle dunkel, wie es sein soll, alle Welpen haben gut zugenommen.

zuchtwart1 zuchtwart2

Blikki fand es zwar nicht so toll, dass ihre Babys immer wieder aus der Kiste in den Welpenaufbewahrungs-Wäschekorb geräumt und anschließend auch noch zu wildfremden Menschen auf den Tisch gesetzt wurden, ertrug aber wie immer alles mit Fassung und regte sich nicht großartig auf. Auch die Welpen blieben dabei ruhig. Anschließend landeten ja alle wieder in der Wurfkiste, und Blikki konnte ihrem Pflegetrieb wieder folgen.

Manchmal, wenn eigentlich schon alle Zitzen leer gesaugt sind, dreht Blikki sich auf den Rücken, um die Zwerge abzuschütteln und das Gesäuge zu kühlen. Einige unentwegte lassen aber nicht gleich los oder klettern einfach hoch, um auch den allerletzten Tropfen noch auszusaugen.

blikki sugt1

Zum Schluss ein Foto von einer zwar müden, aber zufriedenen und stolzen Hundemama:

blikki zufrieden


2. Woche

wurfkist1 w2

In der zweiten Woche sind unsere Zwerge erstmal in Ruhe ein ganzes Stück größer geworden.

Blikki hat ihr Bestes gegeben, um sie immer satt zu bekommen, und ich bin echt gefordert, genug Futter bereitzustellen. Blikki frisst ja nicht einfach irgendetwas! Nein!, am liebsten ist ihr mein Selbstgekochtes, in Ausnahmefällen geht auch Dosenfutter mit Hüttenkäse, und Trockenfutter lehnt sie total ab, seit sie gedeckt wurde.

wurfkiste2 w2

Unser Rudelleben hat sich inzwischen weitgehend normalisiert. Außer Blikki habe ich ja auch noch die neun Jahre alte Großtante Bella (Isabella vom Lachsbach), die in den ersten Tagen sehr darunter gelitten hat, dass sie nicht zu den Welpen durfte.

bella1bella2

Dabei ist sie ja sonst die Chefin, sie akzeptiert aber Blikkis warnendes Knurren und zog sich rücksichtsvoll zurück. Anfangs musste sie außerhalb des Wurfzimmers bleiben, nachts sogar alleine hinter einer geschlossenen Tür schlafen. Inzwischen hat sich Bella ganz vorsichtig immer näher herangeschlichen, sie darf jetzt mit im Welpenzimmer schlafen, beim Wiegen zugucken und die Babys beschnüffeln, nur direkt an die Wurfkiste darf sie nicht, aber das kann sie gut aushalten.

Blikki liegt jetzt immer öfter außerhalb der Wurfkiste, hält sich auch für längere Zeit in der unteren Etage des Hauses oder im Garten auf und frisst gemeinsam mit Bella in der Küche.

Das lässt mich hoffen, dass Bella mit uns zusammen umziehen darf in den "Hühnerstall", eine kleine Ferienwohnung mit ebenerdigem Zugang zum Hof und Garten.

blikki auerhalb

Der Umzug wird demnächst stattfinden müssen, denn die Kiste wird langsam zu eng!

Gestern hatten schon alle grauen Welpen ihre Augen geöffnet, sie fangen an auf Geräusche zu reagieren, und mehrere können schon ziemlich gut auf vier Pfoten gehen. Manche wandern an der Wand der Wurfkiste entlang und stupsen immer wieder an die Kistenwand, als wenn sie einen Ausgang suchen. Gestern Abend hat die Bande, statt nach dem Säugen ruhig zu schlafen, eine regelrechte Trainingseinheit absolviert, alle wuselten durcheinander und übereinander, verbunden mit sehr vielfältigen Geräuschen: Quieken, Schreien, Heulen, Bellen, Knurren und so weiter. Ruhe kehrte erst ein, als Mama Blikki wieder in die Kiste stieg. 

Hier stelle ich euch allen einmal die einzelnen Welpen vor. Richtige Namen haben sie noch nicht, dafür ist es noch zu früh.

Hier zuerst die vier Hündinnen (heißen zurzeit linker Po, rechter Po, ohne und sM).

linkerpo rechterpoohnesM

Und die Rüden: R linker Po (erst auf der Waage, dann noch mal) R ohne und R sM

rlinkerpo rlinkerpo2R ohneRsM


3.Woche

Am 14. Tag haben endlich auch die beiden schwarzen Welpen ihre Augen ge"offnet, sie brauchten etwas länger als die grauen.

Hier noch ein paar letzte Fotos aus der Welpenkiste:

wlepenhaufen1 wlepenhaufen2 wurfkiste1

Mit Mama Blikki drin war die Kiste echt voll, so kann man ja nicht laufen lernen!

Am 18. Tag war es an der Zeit umzuziehen. Die Welpen wurden in zwei Reisetaschen mit angewärmten Handtüchern gepackt und verhielten sich auf dem Transport über zwei Etagen in den "Hühnerstall" vorbildlich ruhig. Mama Blikki und Großtante Bella verstanden nicht so recht, was das sollte, waren beide sehr unruhig, folgten mir aber nach unten.

Unten angekommen wurden die Welpen ausgeladen und auf das Schaffell gelegt, das vorher im Wiege-Wäschekorb war. Sie kuschelten sich aneinander und fanden das gut. Dann kam Blikki dazu (Bella musste draußen warten), legte sich daneben, und ganz schnell war die Bande wieder in Bewegung, bei Mama gab es etwas zu essen, und die Welt war in Ordnung. Nach der Fütterung machten sich alle wie selbstverständlich auf den Rückweg ins kuschelige Lager, alles wie geplant.

welpenhaufen3

Bella verhielt sich wieder sehr rücksichtsvoll und betrat den "Hühnerstall" nur auf meine Aufforderung hin, verzog sich ans dem Welpenlager entgegengesetzte Ende des Raumes unter einen Tisch oder ging gleich nach oben, wo ich nun mit den beiden Großen zusammen schlafe.

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In den ersten Tagen zog Blikki es vor, ihre Welpen immer im allerhintersten dunkelsten Winkel zu säugen, wo man nicht fotografieren kann, oft blieben die Welpen dann auch dort liegen. Auch nach den ersten Mini-Ausflügen fielen manche einfach irgendwo um und schliefen erstmal ein.

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Schon am zweiten Tag im "Hühnerstall" fing ein Welpe an, aus Mamas Futterschüssel zu fressen. Das war für mich das Zeichen, dass ich mit dem Zufüttern anfangen konnte. In dieser Woche gab es zweimal am Tag Welpenmilch mit Futterflocken.

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4. Woche

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Zu Beginn der 4. Woche habe ich zusammen mit meinen Geschwistern zum Glück bei schönem Wetter! erst einmal einen Teil des Gartens durch einen Welpenzaun abgetrennt, damit kein Welpe in den großen Gartenteich plumpsen oder durch irgendein Loch im Zaun entwischen kann. Außerdem sind in einigen Bäumen und an der Hauswand LED-Lichterketten installiert, damit man auch im Dunklen sehen kann, wo sich jemand herumtreibt. Das sieht sehr hübsch aus, wurde aber leider noch gar nicht benötigt, denn die Bande kommt noch kaum nach draußen. Sie trauen sich noch nicht weit vor die Tür, und Mama Blikki ist der Meinung, dass so kleine Welpen lieber im warmen Hühnerstall bleiben sollten, sie läuft immer schnell wieder rein, wenn ich die Zwerge nach draußen locken will, und alle Welpen natürlich sofort hinterher. 

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Fortschritte gibt es aber beim Fressen: Zuerst dreimal, inzwischen viermal täglich gibt es zusätzlich zu Mamas Milchbar Welpenfutter, Welpenmilch mit Flocken, dazu nach und nach auch Dosenfleisch, Hüttenkäse, eingeweichtes Trockenfutter und selbstgekochtes Futter für große Hunde. Die Zwerge fressen schon ganz manierlich und seeehr gerne. Sobald ich in der Welpenküche anfange mit irgendetwas zu klappern oder zu rascheln, kommen alle zum Fressplatz und warten ungeduldig auf ihr Futter.

Chaotisch wird's erst, wenn Blikki findet, dass die Kinder jetzt genug gefressen haben, und sich selbst über den Rest hermacht. Dann versuchen die Zwerge, teilweise im Stehen, im Gegenzug noch schnell einen Schluck aus der Milchbar zu ergattern, und ab und zu landet dann auch einer mit allen vier Pfoten in der Fressschüssel.

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Besonders rasant hat sich das Verhalten der Welpen verändert. Am Anfang der 4. Woche knabberte man vorsichtig an den Geschwistern, jetzt wird in Pfoten, Schwänze und Nackenfell gebissen, zum Teil auch geschüttelt. Besonders die Jungs spielen gern "Andere umschmeißen" und knurren schon gefährlich wie kleine Löwen. Wenn jemand quiekt oder das Geknurre zu laut wird, ist Mama Blikki immer sehr schnell zur Stelle und schlichtet.

Bei den letzten Fotos der 4. Woche, aufgenommen am Samstag bei schönem Wetter von einer Hundefreundin, die zu Besuch war, kann man auch körperliche Veränderungen erkennen. Manche Welpen haben inzwischen längere Beine bekommen, mit denen man natürlich viel besser und schneller laufen und springen kann, und die Ohren sind von der Kopfseite nach oben gewandert. Bis auf den großen schwarzen Rüden haben alle gar keine Schlappohren. Ob das noch kommt? Oder haben diese Welpen alle, wie ihre Mama Blikki, gleich Stehohren?

Wir werden es erleben! Was man auf den Fotos nicht sieht: Alle haben inzwischen nadelspitze kleine Zähne bekommen, und auf einigen Zungen _Bilden sich blaue Flecken.

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5. Woche

In dieser Woche habe ich ganz wenige Fotos gemacht, es war einfach zu viel los, ich hatte keine Ruhe. Wir hatten Besuch von mehreren Welpenkäufern, ein paar Freunden und Papa Matti mit seinen Menschen. Das fand ich immer etwas aufregend, Blikki nahm es relativ gelassen, und Bella musste ganz viel aufpassen.

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Das Wetter war auch eher bescheiden, wir haben kaum einmal die Sonne gesehen, viel Nieselregen und Nebel erlebt, und es war meistens alles nass, kalt und einfach ungemütlich

draußen. Blikki fand, dass kleine Welpen nicht draußen herumlaufen müssten und holte ihre Brut immer schnell wieder rein. Zwar lernten die Welpen, dass man alle großen und kleinen Geschäfte besser draußen erledigen kann, aber das klappte noch nicht zuverlässig. Immerhin genossen sie die kleinen Ausflüge in den Garten, übten das Rennen und Springen und erkundeten unter Anleitung von Blikki und Bella schon einen großen Teil ihres Geheges.

Innerhalb des Lachsbachrudels läuft weiter alles prima: Bella mischt sich vorsichtig immer öfter unter die Welpenschar und die Kleinen laufen auch zu ihr, wenn sie auftaucht. Sie suchen auch bei ihr nach einer Milchbar, aber das findet Bella nicht so toll, dann zieht sie sich lieber zurück.

Wie man auf den letzten Bildern sieht, wird es nun Zeit, auch an der Außentreppe ein Absperrgitter anzubringen, denn die Welpen können tatsächlich schon Treppen hoch steigen.


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