| Eurasier - Rassehund - Familienhund |
|
22.
Januar 2005 Spaziergang an der kleinen Enz (Claudia Gall, Alfred Müller / ZG) |
|
Heute war die „kleine Enz“ gut zwei Nummern größer!
Ja, wie soll man es nennen, wenn sich Leute, Paare oder Familien mit Kindern - alle mit ihren Eurasiern - regelmäßig am gleichen Ort treffen und sich schon im Voraus auf dieses Ereignis richtig freuen? Eurasier-Spaziergang? Das reicht nicht aus für eine Beschreibung, nein, es ist schon mehr: Es ist ein Treffen mit Tradition, entstanden und gepflegt unter der Regie von Familie Gall.
Nun war es wieder soweit. Am üblichen Treffpunkt „Kleinenzhof“ trafen sich 37 Personen und Persönchen mit immerhin 17 Eurasiern. Die Begrüßung der Menschen und Hunde war entsprechend freundlich - man kennt sich schon. Auch Welpeninteressenten fanden sich ein und nahmen die Gelegenheit wahr, den Eurasier und die ZG hautnah zu erleben und sich ausgiebig zu informieren.
|
|
Die Wanderung ging flußabwärts: Zu glitschig wäre der sonst gerne genutzte schmale Pfad an der Enz entlang gewesen, denn der hohe Wasserstand nach dem Regen der letzten Tage hätte uns wahrscheinlich einige Forellen in den Stiefelschaft geschwemmt. Ob auf breiten Wegen bei Gesprächen und munterer Unterhaltung oder auf steil ansteigenden Pfaden bei ebenfalls steigender Atemfrequenz, immer war das Rauschen der heute gar nicht so kleinen „kleinen Enz“ allgegenwärtig. |
Der Wendepunkt, eine breite offene Wiese an der Enz, im Frühling bis Herbst lichtdurchflutet, heute von einem sehr frischen, Schneeflocken gekühltem Lüftchen umweht, lud zum Verweilen ein. Und die Hunde fegten über die Wiese, dass es eine Freude war. Schade, dass noch kein Schnee lag.
Lang war die Pause nicht - lag es daran, dass einige schon heimlich die Speisekarte im Enzhof studiert oder die Kuchentheke inspiziert hatten? In offiziellen Verlautbarungen wurde jedenfalls der kühle Wind als ursächlich benannt….. Der Rückweg auf der anderen Talseite durch abwechslungsreiche Landschaft war entsprechend kurzweilig. Und so traf man sich im Nebenzimmer des Kleinenzhof zum gemütlichen Zusammensein. Der Kaffee dampfte, die Wangen glühten, die Tassen, Teller und Gläser klirrten, und die angelaufenen Brillengläser wurden gereinigt zur Begutachtung der umlaufenden Lieblingsbilder und Fotoalben.
Zwischendurch gab es Leckerle aus Mona Gall’s großem Süßigkeiten-Topf. So kann man es aushalten. Und wenn dann auch noch zum Schluß die Erdbewegungs-Hinterlassenschaften unserer Vierbeiner in Form einer Schicht feinsten Sandes auf dem Fußboden von der freundlichen Wirtin mit einem ebenso freundlichen Lächeln abgetan werden, dann kommt man doch gerne wieder, oder?
|
Bis zum Oktober im Klein-Enztal. Alfred Müller
|
|
Aktuelle Bilder und/oder Berichte bitte an: zuchtgemeinschaft@gmx.net