Eurasier - Rassehund - Familienhund

       

 

22. Juli 2007

Spaziergang in Bergkirchen

(G. Franke / A. Müller, ZG)

 

Bergkirchen hat offensichtlich eine neue Attraktion bekommen:

Das ZG-Eurasiertreffen!

Wer vom Westen her auf der A8 kurz vor München auf die B471 in Richtung Dachau abbog, hatte sie schon längst gesehen - die weithin sichtbare Spätbarocke Kirche auf dem Hügel, mit ihrem markanten Sattelturm und dem ovalen Langhaus: das schmucke Wahrzeichen von Bergkirchen. Hierher hatte das Ehepaar Rahammer zum Eurasierspaziergang eingeladen und eine recht stattliche Gruppe aus der näheren und auch weiteren Umgebung fand sich zusammen. Ja selbst Urlaubsgäste aus dem Norden auf der Durchreise, hatten sich den Termin gemerkt und konnten mit uns den wunderschönen Spaziergang entlang des idyllischen Maisbach erleben. Treffpunkt war der sehr hundefreundliche Gasthof Groß - und der ist auch tatsächlich "groß"genug und als Zielobjekt unübersehbar. 

Der benachbarte Bauer hatte uns sein Hofgelände zur Verfügung gestellt und so konnten wir unbehelligt von jeglichem Verkehr in Ruhe unsere Hunde vorstellen. 14 Eurasier mit einer entsprechenden Anzahl Zweibeinern wurden gezählt, wobei natürlich die beiden noch beim Züchter weilenden 9 Wochen alten "Amperwölfchen", die uns Familie Hainz mitbrachte, die absoluten Lieblinge waren. Ebenso die beiden zwei Monate älteren, unermüdlich spielenden Halbstarken "Eyko von den Wolfswiesen" und "Buffy von der Rekumer Bucht".

     

     

Der Wettergott bot Abwechslung, hatte aber ein Einsehen mit uns und ließ uns das köstliche Mittagessen im urigen Biergarten einnehmen und auch den folgenden Spaziergang entlang des Maisbaches ebenfalls trockenen Hauptes genießen. Einerseits der Bach, andererseits offene Wiesen und Felder: hier konnten unsere Vierbeiner nach Herzenslust herumtoben. Die beiden Wölfchen hatten schnell begriffen dass es auch außerhalb von Olching ein Eurasierleben gibt.

Nach einem schönen, abwechslungsreichen Spaziergang kehrte die muntere Gesellschaft zurück zum Ausgangspunkt. Zuvor war noch eine kurze Besichtigung der sehenswerten, von Joh. Michael Fischer 1731 erbauten Kirche auf dem Berg vorgesehen. Vor der Kirche, von wo der Blick bei klarem Wetter bis in die Alpen reicht, gab uns Herr Rahammer eine sehr interessante Einführung in die Geschichte der Kirche und interessante Einblicke in das damalige politische Umfeld dieser Region. Das Innere des im Jahre 842 erstmals erwähnten, mehrfach erneuerten Gebäudes, präsentiert sich heute als barockes Kulturgut höchsten Ranges.

Nun war es Zeit die Erlebnisse auf dem Berg und auf weiter Flur in aller Ruhe bei Kaffee und Kuchen zu verarbeiten und muntere Gespräche "sitzend" weiter zu führen. "Das müssen wir wiederholen", war der allgemeine Tenor. Wenn sich erst mal herumgesprochen hat, wie schön es hier ist, wie gut das Essen und wie lecker das Weißbier hier schmeckt, werden wir einige Tische mehr reservieren müssen… Vorsorglich haben wir das Lokal - nicht die Kirche - für die Hauptversammlung 2008 reserviert, welche dann turnusmäßig im Süden stattfinden wird.

Herzlichen Dank an die Gastgeber für die Einladung und Organisation, besonders an Frau Rahammer.

Alfred Müller

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