Eurasier - Rassehund - ein klasse! Hund

       

 

Piktogramm ©ZG16. Mai 2009

Spaziergang in Bad Wörishofen/Türkheim

Lieckfeld /ZG

 


eurasier spaziergang wörishofeneurasier spaziergang wörishofenDer Weg ist das Ziel

Der Eurasierspaziergang an der Wertach, von Bad Wörishofen-Stockheim nach Türkheim im Landkreis Unterallgäu, Bayern, begann für die meisten zweibeinigen Teilnehmer wohl mit einem frühmorgendlichen, besorgten Blick himmelwärts: bleigraues Wolkengekröse! Aber dann – Petrus muss Hundehalter sein! – gegen Mittag ein maiblauer Himmel im passenden Wolkenrahmen.
Aber nicht nur deshalb wurde die Veranstaltung rundum schön. Ehepaar Annelies und Rainer Hofmann hatte alles detailgenau und liebevoll vorbereitet. Je nach Lust und Wanderkondition konnte der Ausflug am westlichen Wertachufer siebeneinhalb, fünf oder zwei Kilometer lang gewählt werden – Richtung „Eisstadion“, wo es konkurrenzlos preiswerte, leckere Kost gab.

Vierundzwanzig Hunde und 31 Menschen (aus drei Eurasiervereinen) machten sich auf den Weg. Und wer sich nicht ausschließlich über sein Lieblingsthema „mein Wunderhund“ unterhalten wollte, konnte beiläufig frühlingshafte Auwald-Impressionen mitnehmen. Mein persönliches high light: kein hundeflötendes Eurasier-Herrchen, sondern ein flötender Pirol. Frau Eisenschenk vom EKW, Herr Krämer und Herr Müller vom ZG, die, wie einige andere Teilnehmer auch, ein paar hundert Kilometer An- und Abreise auf sich genommen hatten, um dabei zu sein - großes Dankeschön! -, werden sich davon überzeugt haben, dass da sehr gut sozialisierte und bildschöne Hunde-Individuen auf den Pfoten waren.

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Nach der lateinischen Devise „Erfreuen und Nützen!“ bescherten uns die Hofmanns im Anschluss an den Imbiss noch einen hochklassigen Vortrag der Hundetrainerin Silvia Assoulin, der Chefin der Hundeschule Allgäu in Jengen bei Buchloe. Sie referierte, gemeinsam mit ihrer Partnerin Daniela Günther, über Hundesprache, unterstützt von gut ausgewählten Kurzfilmen. Und auch jene, die sich mit allen canidischen Wassern gewaschen fühlten, werden noch dazu gelernt haben. Oder sich darin bestätigt fühlen, dass fast alle Missverständnisse am oberen Ende der Leine ausgelöst werden.
Und als wollte die neunmonatige Aileen (Rufname „Luna“) ein Thema des Vortrags bestätigen, zeigte sie uns, wie man als feinfühlige Dame von Hundewelt regelgerecht „splittet“. Sie schob sich zwischen einen Rüden und die von ihm heiß begehrte Aika (Lunas Wurfschwester vom Bossardpfad) und unterband so tatsächlich dessen Aufreit-Marathon. Dafür sollte es eigentlich Hundeverdienstkreuz am Wurstband geben.

Also, ein rundherum gelungener Eurasier-Tag, den man wiederholen sollte. Hofmanns haben nicht Nein gesagt.

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