Eurasier - Rassehund - ein klasse! Hund

       

 

Piktogramm ©ZG13. Juni 2010

Regionaltreffen in Bockenem

Text: Jörg Bischel für B-Chinook vom Dütekamp, Fotos: Daniela Kiel und Günther Schäfer /ZG


Hallo liebe Eurasierfreunde,

ich weiß nicht ob Sie es wussten?
Heute am Sonntag fand das traditionelle Regionaltreffen für EURASIER auf dem Hainberg, bei der Gasstätte „Jägerhaus“ statt. Bereits zum 12. Mal.
Da Herrchen schon den Papierkorb mit ganz vielen zerknüllten DIN A4 Blättern gefüllt hat, die keinen vernünftigen Inhalt ergeben haben, übernehme ich „ B-Chinook vom Dütekamp“ die Berichterstattung. ( Na ja, Herrchen hat ein bisschen geholfen, da ich nicht so geschickt mit meinen Pfoten die PC-Tastatur bedienen kann.)

Dass die nächsten Tage etwas Besonderes passieren würde, das wusste ich. Herrchen hat mich mindestens eine Woche lang jeden Tag gebürstet.

Am Sonntag Morgen um 08.00 Uhr war es endlich soweit und es ging los.
Wir mussten doch Frau Schäfer besuchen. Frau Schäfer ist nämlich eine ganz nette Menschenfrau, die einmal im Jahr in ihrer Funktion als Regionalzuchtwartin und Geschäftsführerin uns zu diesem Treffen einlädt. Also fahren wir auch da hin.
Im Auto saßen außer mir und Herrchen, der fahren durfte, auch noch „Ayasha vom Berfatal“, ein süßes Mädchen, das vor gut zwei Jahren zu unserem Rudel gestoßen ist. Frauchen „Karin“ ist leider krank und konnte somit nicht mitkommen.

Gemütlich ging es über die Landstraßen von uns über Hameln und Hildesheim zum Parkplatz „Jägerhaus“.
Als wir gegen 09.45 Uhr dort ankamen, waren wir erstaunt, dass schon so viele Hundis und Menschis da waren. Wir waren diesmal ja recht früh dran.
Vor allem Herr Schäfer, der glaube ich, zu Frau Schäfer gehört, und auch ein sehr netter Mensch ist, hat schon ganz wild in einer Ecke des Parkplatzes gehämmert.
Aber das hat mich überhaupt nicht interessiert, denn ich musste erst einmal zeigen, dass ich der Chef hier auf dem Platz bin. Nicht mehr so wild wie früher, denn ich bin auch schon mehr als 7 Jahre alt und das wilde Geraufe überlasse ich gerne den Jüngeren, aber ein bisschen.
Die Jüngeren haben sich dann auch schnell gefunden. Carlos, mit Herrchen Jürgen und sein Bruder Cherokee, mit Frauchen Daniela fanden es sehr lustig sich im freien Stil zu zoffen. Ich glaube es ging unentschieden aus. Auf jeden Fall wurde der Kampf immer wieder von Jürgen und Daniela wegen regelwidrigen Verhaltens unterbrochen.

Jetzt konnte der offizielle Teil der Veranstaltung los gehen.

Frau Schäfer stellte uns im Kreis auf und rief dann irgendwelche Namen auf, die erst einmal was mit dem Alter und dann mit der Verwandtschaft zu tun hatten, aber ich glaube Herrchen hat davon nicht so die große Ahnung, ich auch nicht und Frauchen, die das alles weiß, war ja nicht da. Was soll´s, mir ist das auch nicht so wichtig, ich lebe nach dem Motto Jungs werden angeknurrt oder ignoriert und Mädchen riechen gut. Das reicht doch, oder?

Es waren natürlich noch mehr Eurasier und Menschen anwesend, nicht sehr viele aber ausreichend um eine angenehme Atmosphäre zu erreichen.

Nach der Hundevorstellung hatte Cherokee mit Daniela Ihren großen Auftritt. Mit einigen gekonnten Dog-Dance-Elementen und sehr schwierigen Gehorsamsübungen belebten die Zwei, unsere muntere Runde.
Vor allem die Käsestückchen auf und zwischen den Pfoten hätte ich bestimmt nicht so lange wie Cherokee liegen lassen. Selber schuld!

Diese zusätzlichen Auflockerungen stehen im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums zum Bestehen unserer Hunderasse.

Über ein paar Hundedamen, angereist aus Schönwalde, mit Frauchen Ulrike Stein, Zuchtwartin und Schriftführerin in unser ZG, habe ich mich besonders gefreut. Ich liebe besonders Franzi, aber gerade die durfte wegen ihrer Läufigkeit nicht aus dem Auto. Kein Problem Ur-Oma Bixi, Oma Clärchen oder der Floh Bella sind auch nicht schlecht und ich habe nette Gerüche von ihnen aufgenommen.

Auf Herrchen habe ich auch ein bisschen gehört, ich habe mich nicht gerauft obwohl Teddy, eigentlich Balou, mit Monika auch da waren.
Seid nicht böse, wenn ich nicht alle namentlich erwähnt habe. Denn ich kenne alle vom Geruch her aber oft nicht vom Namen.

Der nächste Programmpunkt war nun der Spaziergang. Dazu sind wir ja schließlich so weit gefahren. Bei idealem Wetter ging es los in die Wälder des Hainbergs.

Vielleicht auch ein paar Worte zum „Heinberg“ wie es früher hieß. Eigentlich gibt es mehrere Kuppen. Es ist mehr eine Hügelgruppe. Sicher ist, die höchste Erhebung ist 299 m über NN. Einige Bäche entspringen in den waldreichen Hügeln und fließen den örtlichen Flüssen zu.
Die wichtigsten Ausflugsziele des Hainbergs sind unter anderem: die Bodensteiner Klippen, die Hubertusgrotte, der Jägerturm und für uns schließlich das Gasthaus „Jägerhaus“.
Es sei bemerkt, es ist seit ca. 160 Jahren als Gaststätte bewirtet, ob bereits von Anfang an im Besitz der Fam. Strohmeyer war Herrchen nicht bekannt.

Der Spaziergang verlief entspannt auf gut befestigten Wegen. Die zwei Raufbrüder wurden einfach getrennt, bzw. an die Leine genommen und somit konnten alle Frauchen und Herrchen plaudernd und tratschend und wir Hundis schnüffelnd und pinkelnd gemütlich unsere Runde gehen.

Leider hat Herrchen mich und Ayasha nach dem Spaziergang ins Auto gesperrt und seinen bestimmt leckeren Hirschbraten alleine aufgefuttert. Er roch sehr verführerisch danach, als er zu uns zurückkam.

Wir finden, das war wieder ein sehr gelungenes Regionaltreffen.
Wir hoffen Frau Schäfer lässt uns nächstes Jahr wieder kommen.

Servus, bis denne
B-Chinook, Ayasha, Karin und Jörg

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