Eurasier - Rassehund - Familienhund

 

 

Der B-Wurf von der Wettloopsheide

Bronja, Buddy und Brooker im neuen Zuhause

Wurftag: 03. Juli 2007

 

Nun sind unsere Racker schon 14 Tage im neuen Zuhause. Wir haben natürlich noch am Abholtag telefoniert und uns vergewissert, dass alle die Fahrt gut überstanden haben und gut angekommen sind, auch erste mündliche Berichte über das Wohlfühlen haben wir gehört, aber nun haben alle Familien selbst einen Bericht geschrieben, wie die ersten Tage im neuen Zuhause verlaufen sind. Lesen Sie selbst, was Buddy und Brooker erlebt haben und Frau Marahrens schildert die ersten Tage aus ihrer Sicht:

 

Text?Hallo Mutti - liebe Benja,

nun bin ich schon 6 Tage in der Fremde und habe noch nichts von mir hören lassen. Wie Du daraus erkennen kannst, geht es mir gut. Es gibt hier soo viel zu entdecken, dass ich bislang einfach nicht zum Schreiben kam.
Das Essen ist passabel, und ich muss auf meine Linie achten. Immerhin wiege ich schon 6,9 Kilo.
Ich habe hier eine Wippe. Immer wenn ich darüber gehe, gibt es eine Belohnung.
Toll.
Am Samstag kam ein Pudel zu Besuch. Aber der wollte nicht so recht mit mir spielen. Mein Frauchen sagte, ich solle mal abwarten, in den nächsten Tagen müsste ich zur Schule, da würde ich neue Kameraden treffen.
Mal sehen.

Sontag habe ich meine Halbschwester Aysha getroffen. Endlich waren wir Eurasier mal unter uns. Das tat gut. Im Anschluss musste ich auf so ein Segelboot. Der Weg dahin, über den Steg, war schon merkwürdig. Auf dem Boot angekommen, fühlte ich mich wie bei Dir zu Hause auf der Wippe. Das hat mir ganz gut gefallen - glaube ich.

  

Text?

Heute hatte ich ein Problem mit Herrchen und Frauchen. Die waren plötzlich ziemlich energisch mit mir. Warum ? Na ja. Irgenwie waren mir " einige " Zweige und Blumen im Weg. Die habe ich kurzerhand eliminiert. Und das Erdreich um den Weinstock war so einladend, da konnte ich mich nicht zurückhalten und habe mal ein bisschen gebuddelt. Die Wurzeln, die ich dabei erwischte, habe ich nach bester Gärtnerart einfach gekürzt. Dass fanden die Beiden nicht so toll. Einer von denen hat auch immer gleich sogenannte Beweisfotos gemacht. Was auch immer das ist. Ich schicke sie Dir einfach mal mit. Vielleicht kannst Du mir das ja erklären.
Viele liebe Grüsse


Dein Sohn Buddy

PS. Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Stove

 

Brooker ist in der ersten Woche wohl ein etwas schüchterner Racker gewesen, aber es stürmen auf einen kleinen Welpen ja auch viele neue Eindrücke ein:

Liebe Frau Parey,

Brooker`s erste Woche im neuen Heim ist nun schon vorbei. Hier sein Bericht über die ersten Erfahrungen und Abenteuer:

"Ich, der kleine Brooker, habe in der letzten Woche viel erlebt. Mein neues Rudel hat mich abgeholt und dann haben wir eine kleine Reise zu meinem neuen Bau gemacht. Dabei habe ich die halbe Zeit geschlafen. Dort angekommen begrüßte mich die Elo-Hündin Hopi. Die tat erst etwas reserviert, aber mittlerweile spielt sie auch mal mit mir.

  

Die ersten zwei Tage habe ich mich von meiner zurückhaltenden und scheuen Seite gezeigt. Musste erstmal checken was das so für Typen sind, in meinem neuen Rudel. Seitdem lasse ich sie immer mehr an mich ran und finde auch ihre Streicheleinheiten ganz angenehm.

   

Am dritten Tag bin ich mit meinem Rudelführer in die nähere Umgebung spaziert. Wenn ich ehrlich bin hat mir vieles erstmal ganz schön Angst gemacht. Da gibt es so große Teile die lärmend und stinkend an einem vorbeirollen und manche Menschen sitzen auf so komischen Dingern und strampeln mit den Beinen wenn sie an mir vorbeikommen und noch viele andere merkwürdige Sachen. Bin jetzt schon mutiger geworden und lasse mich nicht mehr ganz so leicht aus der Fassung bringen.

Am vierten Tag waren wir beim Hundeverein. Das war aufregend, viele große und kleine Artgenossen und sogar ein paar in meinem Alter. Aber immer diese verdammte Angst, erstmal hab ich immer Schiss um mich dann meistens doch zu trauen. Krieg ich auch noch hin.

Am fünften Tag schaue ich morgens in den Spiegel und sehe mein linkes Ohr stehen. Das war total komisch. Zwei Tage später stand dann auch das Rechte, scheint wohl normal zu sein.

Das Futter schmeckt mir hier super. Kann gar nicht genug bekommen. Aber die scheinen hier ein bisschen geizig zu sein, geben mir nicht soviel wie ich haben will. Ich weiß gar nicht warum ich mich am Anfang so geziert hatte und nur aus der Hand fressen wollte.

Ansonsten schlafe ich viel und fühle mich wohl hier. Liebe Grüsse an meine Mama Benja und ihr Rudel."

Herzliche Grüße aus Syke von Familie Hegner

 

 

Auch Bronja hat in den ersten Tagen mit Menschen und Hunden viel erlebt, auch ihre Ohren haben sich aufgerichtet und sie ist nun eine richtige kleine rosa Eurasierschönheit mit Stehohren:

 

Kurzer Lagebericht,
denn wir haben nur noch wenig Zeit für andere Sachen. Hauptperson ist z.Z. Bronja. Am 28.08.2007 konnten wir Bronja glücklich in Empfang nehmen, d.h. wir glücklich, Mutter und Züchterin blieben traurig zurück. Schon auf der Fahrt haben wir einen kurzen Stop am Waldesrand gemacht und es klappte auch gleich mit dem Seechen. In Bergedorf angekommen, hat Bronja erst einmal den Garten sehr genau in Augenschein genommen. Anschließend erfolgte die Hausbegehung. Mit der angebotenen ruhigen Schlafstelle war sie nicht einverstanden. Das Lager wurde sogleich umgeräumt und entgegen allen Empfehlungen der Buchautoren mitten ins Geschehen verlegt. Nachts brauchten wir nur die ersten 8 Tage einmal aufstehen. Wir hatten ja für diesen Zweck extra den Mond bestellt, es war also taghell und Bronja kam auch tatsächlich auf Zuruf schnell wieder unter den Büschen hervor gekrochen.

Gleich am nächsten Tag stand ein Arztbesuch an und dabei sollte auch gleich eingekauft werden. Auf der Fahrt vom Züchter zu uns hatte mein Mann Bronja auf dem Schoß gehabt, jetzt setzten wir sie auf die Ladefläche im Combi. Für die Fahrt hatten wir noch eine Kaustange und eine Pansenstange zur Beschäftigung dazu gegeben. Es war überhaupt kein Problem, sie kuschelte sich die eine Ecke gemütlich zu recht und tat, als hätte sie es nie anders gekannt. Während des Arztbesuches unternahmen wir einen Spaziergang durch den angrenzenden Park, sehr spannend und anschließend sollte mein Mann mit Bronja im Auto auf dem Parkdeck des Kaufhauses warten. Vom Warten hielten Beide nicht viel und übten in der Zwischenzeit Fahrstuhl fahren und liefen dann vor den kleinen Läden Reklame für die Eurasier. Bronja musste oft stehen bleiben, um die vielen Menschen zu begutachten. Nach diesen aufregenden Erlebnissen kriegte sie sich vor Freude kaum wieder ein, als wir unseren Garten wieder erreichten. Am Tag darauf kam eine Eurasierhündin bei uns zu Besuch. Bronja versuchte sie zum Spielen aufzufordern, aber so ganz angetan war Newa nicht davon. Also überlegte Bronja nicht lange und biss Newa mal kräftig ins Bein, aber der Erfolg war nur mäßig, anstatt zu spielen, zeigte sie kurz die Zähne. Immerhin haben wir dann aber einen schönen Spaziergang gemacht und im Gegensatz zum Tag zuvor, wo ich sie doch schon sehr dazu überreden musste, ging es jetzt völlig problemlos.

Der nächste Tag brachte Handwerker ins Haus. Am Wintergarten musste die Regenrinne erneuert werden. Dazu wurde es erforderlich, dass der eine Blumenkübel umgestellt werden musste. Bronja konnte sehr gut demonstrieren, der Topf gehört da nicht hin, das ist meine Rennstrecke, sie sprang kurz hoch und zeigte an, dass man die Malve auch mit einem gezielten Sprung aus dem Topf reißen könnte. Ach ja, in den schlauen Büchern steht auch, man sollte als Rudelboss immer das Spiel beenden und den Hund einfach ignorieren, wenn er noch weiter toben möchte. Wie macht man das? Wir haben also gespielt und leicht ermüdet möchte ich also Schluss machen, Bronja allerdings noch nicht, sie verdreht kurz die Augen, so dass aller Schalk zu sehen ist, springt vor und haut die spitzen Zähne in meine Beine, das kann ich nicht ignorieren und springe herum, Sieg für Bronja. Ja und unsere jüngste Tochter mit den beiden Enkelkindern war auch schon da. War das eine Gaudi. Wir versuchten den Kindern klar zu machen, dass sie nicht so grob spielen dürfen, aber Bronja konnten wir nicht so recht klarmachen, dass die aufgebauten Bauklotztürme eigentlich einen Moment stehen bleiben sollten. Man konnte kaum genug aufpassen, dass Bronja keine Kekse bekam und die Kinder nicht mal die Kauknochen probierten. Es ist also wieder Leben in der Bude.

Inzwischen hat Bronja das Haus und Garten für sich eingenommen und es gibt keine Ecke mehr, die nicht untersucht wurde. Die Nächte verlaufen ruhig und wir müssen morgens erst um 7 Uhr ins Freie. Man fällt über eine Menge Spielzeug und wenn man mal ganz leise irgendwo lang gehen möchte, tritt man bestimmt auf ein Quietschetier und alle sind wach. Ansonsten möchte ich mich bei der Züchterin bedanken für einen toll auf das Leben vorbereiteten Hund, Bronja verhält sich so, als wäre sie schon immer hier gewesen.
Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Mutter Benja, den Geschwistern und natürlich der Züchterin und bin sehr gespannt, wie Bronja das Wiedersehen findet.

PS.: Bronja wiegt inzwischen 7 kg, hat am 08.09.07 die Wurmkur bekommen und erhält am 12.09.07 die nächste Impfung.

Edith Marahrens

 

 

Die Racker von der Wettloopsheide

Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V.