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Aktuelle Würfe in der ZG
Eurasier Welpenvermittlung ZG: Frau Christa Stuhr, Waldkamp 5, 21039 Börnsen
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Am Sonntag, den 18.10.2009 sind meine Menschen mit mir nach Mainhardt bei Schwäbisch- Hall gefahren. Dort haben wir um 11.00 Uhr auf dem Parkplatz des „Löwen“ meine Mama Luna von der Wettloopsheide (mit Familie Bocher), meinen Papa Frederic vom Dänenstift und Tante Feline vom Dänenstift (mit Familie Schulze), meinen Bruder Arbas (mit Familie Weidenmüller) sowie meine Schwestern Amy (mit Familie Späth) und Arda-Maja (mit Familie Renner) getroffen. Außer Alida-Saphira, die wegen Läufigkeit leider fehlen musste, war also die ganze Sippe da!
Das war vielleicht eine Wiedersehensfreude! Wir Hunde konnten es auf dem Parkplatz an der Leine fast nicht aushalten und waren ganz aufgedreht – unsere Menschen mussten deshalb viel „Leinen-Makramee“ spielen. Der Mama wurde das nach einer Weile zu bunt und sie zeigte deutlich, dass sie lieber im Auto bleiben wollte….
Endlich ging es los und wir konnten abseits von Straßen nach Herzenslust miteinander rennen, toben, raufen und Fangen spielen. Arbas hatte noch seine WG-Partnerin Pauline mitgebracht, eine flinke Border-Collie-Hündin, die konnte vielleicht abdüsen und war immer für ein fröhliches Spielchen zu haben!





Wir „Greenhorns“ hatten allesamt viel Spaß miteinander – manchmal ging es turbulent zu, aber immer friedlich. Unser Papa hingegen wollte lieber seine Ruhe, auch Tante Feline hatte nicht wirklich Lust auf „Jungvolk“. Nur Mama Luna hat sich ab und zu auf ein Rennspiel eingelassen. Ich wollte immerzu mit ihr schmusen, durfte aber leider nur manchmal.
Gerade als es am schönsten war, kam die Sonne raus und unsere Menschen beschlossen, ein Familienfoto zu machen. Natürlich wussten wir sofort, was das heißt - Stillsitzen und so lange in den kleinen Kasten, den sie sich vors Gesicht halten, lächeln, bis sie endlich zufrieden sind……seufz…..
Wir Hunde finden so was ziemlich nervig, deshalb hat es auch echt lange gedauert, bis wir endlich alle in der richtigen Position waren. Vor lauter Glück darüber, rief dann plötzlich jemand: „PRIIIIIIMA!“. Wir dachten natürlich, das sei jetzt das Auflösekommando gewesen und sprangen erleichtert in verschiedene Richtungen davon… nichts wie weg!! Darüber waren die Menschen leider gar nicht froh und zeterten wild durcheinander – zu Unrecht, wie man sieht, denn wenigstens eine Aufnahme ist ja noch rechtzeitig gelungen.


Nach einer Weile sind wir wieder zum Gasthof zurück gelaufen. Die Zweibeiner haben sich an Tische gesetzt und ihre Schnitzel verdrückt, während wir Vierbeiner unter den Tischen liegen mussten und leer ausgingen. Nach dem Essen haben sie – wie immer – noch viel geredet. Wie viel wir wiegen (21-25 kg), ob wir gerne jagen (oh, jaaaa – alle, bis auf Arbas), was wir schon alles angestellt haben (no comment), was wir gerne fressen (Schnitzel natürlich!) und ob wir mal Hundebabys kriegen sollen. Voll die langweiligen Themen ….. Irgendwann konnten sie sich dann doch noch zu einem zweiten Gassigang aufraffen. Papa Fido und Tante Lilly konnten da leider nicht mehr dabei sein, ihr Chef hatte noch einen wichtigen Termin.

Aber wir anderen hatten noch richtig viel Spaß. Zum Trost für das verpasste Schnitzel gab es unterwegs jede Menge Ausnahmeleckerlies aus allen möglichen Hosen- und Jackentaschen. Wer den Bettelblick gut beherrschte (alle), hat besonders viel abgesahnt.


Ursel und Sigge Bocher (die unserer Mama damals, als wir noch Säuglinge waren, so lieb geholfen haben) haben eine richtig tolle Wanderstrecke über 3 km ausgesucht. Der Naturlehrpfad durch Wald und Flur hat sowohl den drei Menschenwelpis Laurina, Sarah und Milena, als auch uns Hunden prima gefallen. Sumpfige Felder, reizvolle Kletterpfade, kleine Bäche und ein wunderbar modriger Tümpel für die Seehunde unter uns waren richtige Highlights.






Natürlich gab es unterwegs nochmal eine kleine Pause, Menschen haben ja keinen mollig-warmen Pelz wie wir und müssen sich an rauen Oktobertagen mit Kaffee, Tee oder heißer Schokolade aufwärmen. Das konnten sie in einer urig-gemütlichen alten Mühle tun. Wir Hunde fanden dort die freilaufenden Hühner seeehr spannend, nur Arbas zeigte sich da völlig unbeeindruckt.
Gegen 18 Uhr mussten wir uns dann leider wieder verabschieden, manche hatten ja doch einen längeren Heimweg. Aber wir (Hunde und Menschen) haben uns fest vorgenommen, nächstes Jahr ein zweites Wurftreffen auf die Pfoten zu stellen – ich freu mich jetzt schon drauf!!

Fröhliche Wedel-Grüße von Assita