Eurasier - Rassehund - ein klasse Hund!

 

 

Aktuelle Würfe in der ZG

Eurasier Welpenvermittlung ZG:    Frau Christa Stuhr, Waldkamp 5, 21039 Börnsen

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A VOM MOORDEICHER KÖNIGSHOF (03. Dezember 2008)

 

Akim vom Sahlenburger Strand

(* 20.06.2003)

 

Wurftelegramm

am 03.12.2008 kam im Norden der A-Wurf vom Moordeicher Königshof zur Welt. 3 Hündinnen und 1 Rüde, alle mit gutem Geburtsgewicht und putzmunter.

 

Demi von den Wolfswiesen

(* 15.06.2006)

Woche 1 - Week 1

 

Obwohl in der „guten Stube“ der Familie Krukenberg schon seit einer Woche eingerichtet und vom Hausrüden „Asko von der Fuhne“ bereits mehrfach positiv inspiziert, entschloss sich „Demi von den Wolfswiesen“ erst am 02. Dezember (dem 63. Tag nach dem Deckakt mit „Akim vom Sahlenburger Strand“) morgens in die neue Einraum-Wohnung (Wurfkiste) einzuziehen. Wahrscheinlich hat sie sich schon gedacht, dass das eine Entscheidung für länger wäre und keine Art „Kurzausflug mit Übernachtung“.

Nachdem dann endlich auch am Abend die ganze Familie (nach diversen Aushäusigkeiten) wieder zusammen und schlafen gegangen war, konnte sie das Abenteuer 1. Wurf angehen: von 02:53 bis 06:05 gesellten sich 1 Rüde und 3 Hündinnen als neue temporäre Familienmitglieder zu uns.

Allerdings noch etwas kamerascheu, denn eine genaue Aufreihung für den Fotografen war einfach noch nicht drin: immer wieder lag einer bäuchlings über den anderen zur perfekten Tarnung (na ja auch zum Säugen).
Eine Art Hauptrolle spielten aber die Gewichte. Wie sich beim Wiegen herausstellte (von 458g, über 456g und 424g bis zum „dünnsten“ Mädchen mit 388g) sogar recht große Brocken für eine Erstlingshündin.

   

Instinktsicher wurde das ganze Drumherum „um-den-Wurf“ gemanagt und die Erstversorgung mit der Muttermilch begonnen. Aber dieses immer wiederkehrende blöde Lecken stört uns Kleine am meisten. Da muss man ja protestieren!

Bis zum Tag 03 sind schon gute Gewichts-Zunahmen zu verzeichnen, da sich alle wohlfühlen. Das neue Zuhause wird, neben der Mutter, schon mal krabbelnd inspiziert. Ab heute sind wir dann auch mal gnädiger mit den Fotofritzen —einige Rückenlagen dienen diesmal zum besseren Unterscheiden— es sind wirklich 4 Welpen.

„Schau’n mer mal“ wie es weitergeht mit der ersten Lebenswoche.

 

Woche 2 - Week 2

Den Rest der 1. Woche haben wir Welpen bei guter Versorgung mit Muttermilch mit viel Schlafen (zwecks Kräftigung) erlebt. Nun ist die 2. Woche auch schon rum und in dieser Zeit haben alle große Fortschritte in der Entwicklung gemacht.

Besuch von außerhalb gab es auch schon: von der ZG kamen Frau Marahrens und Frau Stuhr zur „Wurf-Erstbesichtigung“. Grauselig - wie die an uns rummachen: Drehen und Wenden, Begutachten und Fragen über Fragen - dabei geht’s uns allen nur GUT !

Ab dem 11. Tag hatte unser kleiner Rüde als erster die Augen offen, da wollten seine Schwestern natürlich nicht nachstehen und haben am 12. und 13. Tag nachgezogen.

Gleichzeitig wurden die ersten noch sehr wackeligen Schrittversuche unternommen: bei um die 1,3 kg Gewicht ist es nicht gerade einfach, auf die Beinchen zu kommen und dann auch noch die Richtung zu wechseln, um Zusammenstöße zu vermeiden. Aber: immer wenn diese Versuche bildlich festgehalten werden sollten, waren die Fotofritzen mal wieder zu langsam. So spielt halt das wirkliche Leben.

   

Demi betreut die Kleinen weiter vorbildlich, nimmt aber auch schon mal ihre Auszeiten außerhalb der Wurfkiste.

Für den 19.12. hat sich der erste Besuch von zukünftigen Welpenbesitzern angesagt.

 

Woche 3 - Week 3

 

Am 19.12. besuchten uns die „Schumi’s“ zu Dritt: Mama Martina, Papa und kleine Tochter. Einen tollen Namen hatten diese Lieben auch schon im Gepäck: „Abby vom Moordeicher Königshof“ – klingt doch Klasse, oder? Allemal besser als „Nummer 4“. Nur Gemach, die anderen werden auch noch mit schöneren Namen als „Nummer 1“, „Nummer 2“ oder „Nummer 3“ versorgt.

Nachdem unsere Schritte schon etwas sicherer geworden sind, durften wir auch schon mal nach „draußen“ (nein, noch nicht im Freien, dafür ist es momentan noch etwas zu kalt für uns Babies - sagen die „Betreuer-Menschen“ - daher nur: „draußen im Wohnzimmer“) auf eine erste Erkundungstour gehen. Der Untergrund fühlt sich zwar ein bisschen anders an, aber das ist soweit ok. Die Welpenmilch ohne Zapfstelle zu trinken, ist wirklich nicht einfach – ehrlich !

Damit auch alle wissen, dass das Wohnzimmer nun von einem neuen Rudel in Besitz genommen wurde, markieren wir uns bestimmte Stellen -> zur besseren Orientierung. Das Menschen-Frauchen ist davon zwar nicht so begeistert, macht aber eine gute Miene zu unserem „Spiel“. Neue Entdeckungen sind sehr ermüdend - gähn.

Kraft haben wir ohne Ende, erste kleine Luft-Sprünge (mit Landung auf der Nase) halten uns auch nicht davon ab, weiter zu üben oder auch einmal Turmbau zu versuchen.

 

Woche 4 - Week 4

 

Tolle Räum- und Umbauaktion: Durch die Erweiterung der bisherigen Einraum-Wohnung auf 2 Räume haben wir jetzt viel mehr Platz. Daraufhin haben wir uns entschlossen, einen Raum als Wohnbereich und den anderen zum „Spielen & mehr“ zu nutzen. Das ist ganz praktisch: im Wohnbereich schlafen und trinken wir an unserer Milchbar (Demi), im Spielbereich gibt es neben Kleinspielzeug zusätzliches Fressen und Wasser. Nach den ersten neuen Fresserfahrungen mit Welpenmilch ist jetzt auch Fleisch mit dabei - schmeckt viel, viel besser als „Milli pur“!

In beiden Räumen liegen unter uns sog. „Krankenunterlagen“: eine sehr praktische Erfindung für unsere kleinen und großen Geschäfte finden die „Betreuer-Menschen“.

Die Aussicht ist jetzt auch interessanter: ein Aquarium, ein manchmal hell strahlender Weihnachtsbaum mit roten Kugeln, verschiedene Bilder. Hoffentlich geht das Umdekorieren so weiter.

Am 28.12. erhielten wir erneut lieben Besuch: die Besitzerfamilie des Deckrüden (Barbara Martin / Michael Pajung), aber ohne „Akim“. Sie brachten einen neuen Namen für unsere „Nummer 1“ mit: Aina. Super, denn daraufhin erhielten auch wir „anderen Nummern“ endlich Namen: „Nummer 2“ = Asra und „Nummer 3“, der Junge = Ares (genau! - so wie der alte Kriegsgott). Nun fühlen wir uns endlich als vollständige Familie (na ja, doch mehr als Rudel).

 

Woche 5 - Week 5

Diese komische Knallerei, genau um 00:00 Uhr zum neuen Jahr, interessierte uns überhaupt nicht. Schlafen war viel wichtiger. Am Tag konnten wir dann auch das „richtige Draußen“ auf der Terrasse und im Garten erleben: nach ersten vorsichtigen Erkundungsschritten auf verschiedenen Untergründen (Platten und Steine für die Wege) ging es ab „ins Grüne“ (Gras), um weitere Erfahrungen zu sammeln.

  

  

Danach folgten Regen, Frost und sogar Schneeflocken! Die blieben dann sogar liegen. Toll wie man im Schnee toben kann. Die „Betreuer-Menschen“ fröstelten etwas und mussten Jacken anziehen – wir weicheln aber nicht so rum wie „die“.

  

  

   

Das Raus und Rein beherrschen wir nun von ganz alleine perfekt. Man muss uns nur lassen. Gerufen werden wir am liebsten mit Klappern an der metallischen Fressschüssel – dann sausen wir mit Galopp-Sprüngen sofort wieder rein.

Das Fach „Erziehung“ stand auch schon auf dem Stundenplan: unsere Mama wollte doch absolut nicht, dass wir eine Kaustange direkt aus „ihrer Schnute“ klauen ... und dazu auch noch der Opa, dem ein eigener Keks viel wichtiger ist als die Bedürfnisse von uns Kleinen (Biestern). Was können die beiden „Alten“ grummeln und ihre großen Zähne zeigen – ist ja schon gut, wir haben Respekt vor Euch und dazu gelernt. Aber dafür verfolgen wir immer den Opa – toll, wie der uns ausweichen und überspringen kann!

 

Woche 6 - Week 6

Nun wollen wir selber entscheiden, wann und wo wir außerhalb der Wurfkiste spielen. Also schicken wir Aina vor. Sie ist die Geschickteste und kann schon ganz alleine ausbrechen - zur besonderen Freude unserer „Betreuer-Menschen“. Allerdings kam nach drei erfolgreichen Versuchen ein Veto in Form einer „Ausgangs-Erhöhung“ – höher als die ganze Wurfkiste ! So’n Mist. Trotz heftiger Proteste (mit all’ unserer Stimmkraft) wurde das leider nicht wieder runtergebaut.

Auch drinnen gibt es Neues zu entdecken: Pappkarton, Schuhe (insbesondere pink-farbene und solche mit Schnürbändern), Esszimmertisch (für Knabberversuche) sowie andere Spiel- & Schlafsachen haben es uns angetan.

Manchmal fühlt man sich wie auf einer Baustelle: Handwerker kommen zur Reparatur und vermitteln uns durch Hämmern, Bohren, Sägen und Klopfen das angeblich dazugehörige Feeling. Na ja, auch dieser Lärm stört uns nicht wirklich, auch wenn er einige Stunden dauerte und mit viel Lauferei (Treppe rauf, Treppe runter) verbunden war.

Besser war es am Samstag und Sonntag: die „Schumi’s“ wollten unsere Fortschritte, insbesondere die von Abby, begutachten und brachten eine flauschige Kuscheldecke mit. Aber die nahmen wir gleich alle in Besitz.

Und dann kam auch noch ein Herr Boll zu Besuch (ein wenig zum Bedauern unseres momentan-zuhause Herrchens leider nicht der mehrfache Tischtennis Europameister Timo), aber der Kurt war ebenfalls sehr nett, hatte auch eine Kuscheldecke im Gepäck und wird Asra eine gute neue Heimat bieten können.

 

Woche 7 - Week 7

Es gab diese Woche viel Neues zu entdecken: zunächst ist auch die Umstellung auf reines Trockenfutter problemlos vonstatten gegangen. Dann war da plötzlich so ein komisches langes, blaues Rohr, wo wir durchkrabbeln sollten. Na ja erst einmal Vorsicht walten lassen, auf Mama gucken und dann nichts wie rein ! – Wieder rausgucken macht aber am meisten Spaß.

   

Das ist aber noch nicht alles: viele andere neue Spielsachen sind auch ganz unverhofft aufgetaucht.

      

   

Leider ist Spielen nicht alles im Leben - seufz. Demi macht draußen ganz komische „Mama-Spiele“ (Bild Woche 07 Mama Spiel) mit uns: wir sollen plötzlich „hören“ und das Spielen und Rumtollen draußen unterbrechen.

Wie öde, diese Erziehung!

   

   

Zum Glück haben die „Betreuer-Menschen“ ein Einsehen mit uns: drinnen dürfen wir uns nun weiter „absetzen“, denn auch Flur und Küche wurden freigegeben - nach „Einbau von Sicherungen“: Treppengitter und Laken zwischen den Gitterstangen der Treppe. Zum Dank beginnen wir damit, die „Lauscher“ zu stellen.

 

Woche 8 - Week 8

imageZunächst erhielten wir, insbesondere aber Ares, lieben Besuch: Familie Tschirpke aus Ludwigshafen. Bei Ihnen wird unser Rüde sicher auch ein tolles Zuhause finden. Die erste Kontaktaufnahme mit dem neuen Herrchen und Frauchen verlief schon super.

 

Am Montag kam dann der TV-Star aus dem „Bremer Tierladen“, Frau Dr. Stephanie van Loosen, zu uns und brachte auch noch eine Assistentin mit. In der Folge mussten wir tierärztliche Untersuchung, Chippen und so’n Kram über uns ergehen lassen. Aber mit der Leckerli-Dose vor der Nase ließ sich alles super ertragen.image

 

Mama Demi macht immer noch solch’ komische Erziehungsspiele, insbesondere auch draußen: wenn sie eines von unseren Spielzeugen hat, müssen wir so tun, als ob wir nicht da wären und drehen uns weg. Aber ein bisschen in die Richtung hin schielen ist doch wohl erlaubt – oder?

 

Auch danach gab es noch keine Ruhe: Frau Marahrens und Frau Stuhr tauchten nochmals bei uns auf. Wurf- und Welpenabnahme nannten sie uns als Grund. Schon wieder an uns rummachen, fast ohne Pause, und dann auch noch still halten für Abnahme-Fotos. Das ging nur auf dem Arm.


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... aber dann ! Dann haben wir alle mit Mama Demi und dem „Betreuer-Frauchen“ das gemeinsame Autofahren geübt und genossen... Danach waren wir aber ziemlich geschafft.

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